schöne Sprüche und Zitate bereichern das Leben!

Zitate oder Sprüche – was ist hier der Unterschied?

Zitate und Sprüche gibt es zu jeder Begebenheit im Leben. Wer kennt nicht die Aussagen berühmter Menschen wie „Ich bin ein Berliner“ von JFK? Oder Weisheiten von Konfuzius wie „Ist man in kleinen Dingen nicht geduldig, bringt man die großen Vorhaben zum Scheitern.“. Wir Menschen sind von diesen und vielen weitere Sprüchen und Zitaten umgeben. Doch warum wird genau zwischen Sprüchen und Zitaten unterschieden? Und warum kann es richtig teuer werden, wenn man sich mit dem Unterschied nicht auskennt?

Zitate – was ist das genau?

Bei einem Zitat handelt es sich um eine wörtlich übernommene Stelle aus einem Text oder einer Aussage einer Person. Besonders deutlich wird dies anhand von Tageszeitungen. Wird dort z.B. über einen Politiker berichtet und die Zeitung schreibt Wort für Wort das, was dieser Politiker gesagt hat, dann ist das ein Zitat. Um dies zu verdeutlichen, werden die wörtlich übernommenen Worte in Anführungszeichen gesetzt.

Zitate kommen aber auch bei Diplomarbeiten vor. Verwendet man hier zur Verdeutlichung des Sachverhalts Aussagen anderer Personen, dann muss dies durch eine Quellenangabe oder einen Literaturnachweis kenntlich gemacht werden. Im Bereich der Bibliothekswissenschaft bezeichnet man dies als „Zitation“. Wie wichtig die Unterscheidung zwischen Zitat und Spruch ist, bzw. warum es so wichtig ist, Aussagen anderer Menschen als Zitat zu kennzeichnen wird deutlich, wenn man ab die Aberkennung von Bildungsabschlüssen bestimmter Prominenter denkt.

Ja, und was ist mit Sprüchen?

Tja, und genau hier ist der Knackpunkt, mit dem man sich schnell in einer gesetzlichen Grauzone befindet. Das Urheberrecht kann auch bei Sprüchen angekratzt werden, wenn man bei der Veröffentlichung den „Erfinder“ des Spruchs nicht benennt. Allerdings gibt es eine Vielzahl von Sprüchen, beispielsweise aus der Bibel, die so in unsere Sprache übergegangen sind, dass sie nicht mehr als Zitat wahrgenommen werden. Wer nun auf Nummer sicher gehen möchte, der sollte bei der Veröffentlichung von Sprüchen immer den Verfasser benennen.

Handelt es sich aber um Sprüche wie „Solange du deine Füße unter meinen Tisch stellst…“, dann sind das einfach nur Aussagen des allgemeinen deutschen Sprachgebrauchs. Weder bei der schriftlichen Veröffentlichung noch bei Aussage muss benannt werden, von wem dieser Spruch stammt. Vielmehr fallen solche Aussagen unter den Oberbegriff der Redewendungen, für die es wiederum keine Pflicht gibt, den Urheber zu nennen.

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